Die Beschneidung: Vorgehensweisen

Die Zirkumzision oder Beschneidung beschreibt den Eingriff, bei dem die Vorhaut eines Mannes entfernt wird. Die Vorhaut ist das bewegliche Hautstück, das die Eichel des männlichen Gliedes umschließt. Bei einer Beschneidung wird nicht schlicht die Vorhaut komplett entfernt, es gibt vielmehr verschiedene Stile, die entsprechende Ergebnisse liefern. Dazu zählen folgende Varianten: low & loose, high & loose, low & tight und high & tight.

Bei den loose-Varianten erzielt man kein ganz straffes Ergebnis, sodass die Vorhaut beweglich bleibt. Der Stil low & tight wird angewandt, indem man die Penisvorhaut eng am Schaft entfernt, sodass die Eichel komplett freigelegt ist. Mit der high & tight-Methode erhält man ein Ergebnis, bei dem die Vorhaut höher am Penisschaft abgetragen ist. Die Eichel steht dann etwas höher und die Vorhaut behält ein wenig ihrer Beweglichkeit, da die Eichel nicht vollständig freiliegt.

Vor der eigentlichen Operation zur Beschneidung des Patienten, findet ein aufklärendes Arztgespräch statt. Hier werden die Beweggründe des Patienten erörtert, alle möglichen Stile und Operationsmethoden erklärt. Es kann auch schon die allgemeine Untersuchung stattfinden.
In der Regel handelt es sich bei der Zirkumzision um einen risikoarmen Eingriff, der in lokaler Narkose vorgenommen wird. Die Beschneidung dauert durchschnittlich 30-45 Minuten. Entsprechend dem, was Operateur und Patient ausgemacht haben, wird die Beschneidung durchgeführt. Der Operateur hat die Möglichkeit eine Operationsmethode entsprechend des gewünschten Resultats anzuwenden. Es gibt für die Beschneidung eine Vielfalt an solchen Techniken: Freihand, Mogan-Klemme, Zange, Plastibell Glocke, Tara Klemme, Circ Ring, Gomco Klemme und Laser. Die Urologen der Gemeinschaftspraxis am Wilhelmsplatz in Stuttgart bieten für die Beschneidung die Freihand- und die Zangentechnik an.

Bei der Freihandmethode wird mit dem Skalpell an der gewünschten Stelle ein Schnitt rundum an der inneren und der äußeren Schicht der Vorhaut getätigt. Die Haut wird entfernt und die Wunde vernäht oder verklebt. Mit dieser Technik erreicht man je nachdem, wie der Schnitt verläuft, ein straffes (tight) oder ein lockeres (loose) Ergebnis.

Die Zangentechnik wird meist für einen lockereren Stil verwendet. Die Penisvorhaut wird zunächst über die Eichel gestreift. Um die Schnittstelle zu fixieren, werden Klammern angebracht. Der zu entfernende Teil der Vorhaut kann dann mit einer Zange abgeklemmt werden. Die Klammern werden entfernt und oberhalb der Zange wird mit einem Skalpell ein Schnitt gesetzt und die Haut abgetragen. Die Wunde wird vernäht oder verklebt.

Nach der Operation wird der Penis verbunden, sodass die Infektionsgefahr minimiert wird. Danach erholt sich der Patient vor Ort und darf dann wieder nach Hause gehen.

Dort muss er sich strikt schonen, um eine schnelle Wundheilung zu gewährleisten. Die Wunde muss regelmäßig gesäubert werden. Das Ziehen der Fäden ist nicht notwendig, da sich diese selbst auflösen.

www.beschneidung-experten.de


Auf dem Internetportal www.beschneidung-experten.de werden nützliche Informationen zur Verfügung gestellt, die interessierten Menschen alles Wissenswerte zum Thema näher bringen. Hier werden alle Aspekte einer Zirkumzision anschaulich beschrieben und verständlich erklärt. Als Patient kann man sich damit beispielsweise sehr gut auf ein persönliches Beratungsgespräch vorbereiten.
Ferner kann man auf den Seiten die Standortsuche nutzen, um einen kompetenten Beschneidung-Experten in der Region zu finden. Pro Standort stellt das Portal eine Facharztpraxis vor, welche sich u.a. auf die Beschneidung/Zirkumzision spezialisiert hat, eine gute Expertise vorweisen kann und somit eine zuverlässige Anlaufstelle ist. Ziel ist es, dass Patienten bundesweit die Möglichkeit haben Experten in nicht zu großer Entfernung finden können.